Ökotourismus: Marrakesch will eine „grüne“ Stadt werden

23. Februar 2018, 10:58 Uhr

Bereits seit einigen Jahren hat die marokkanische Regierung verschiedene Initiativen zu einer nachhaltigen Entwicklung angestoßen. Das insbesondere für Marrakesch, die damit zu einer „grünen“ Stadt werden will.

Dar les Cigognes
Marrakesch will „grüner“ werden und kurbelt den Öko-Tourismus an.

So tragen in Marrakesch bereits weit mehr als 30 Hotels das „Green Key“-Siegel, welches von der Non-Profit-Organisation Foundation for Environmental Education an touristische Einrichtungen vergeben wird, die ein besonderes Augenmerk auf den Umweltschutz legen. Insgesamt gibt es vom Umweltmanagement bis hin zu Parks und Parkplätzen elf Kriterien, welche Hotels, die sich um dieses Siegel bewerben, erfüllen müssen. Damit dürften in Marrakesch künftig bald noch mehr Oasen der Erholung, wie es etwa bei den bereits vorhandenen Riads der Fall ist, für die Gäste zur Verfügung stehen.

Lokale Initiativen sind gefragt

Darüber hinaus setzt Marokko vor allem auf lokale Initiativen, um den Öko-Tourismus weiter anzukurbeln. So hat beispielsweise eine marokkanische Familie etwa 30 Kilometer vor den Toren Marrakeschs den sogenannten Bioaromatischen Garten von Ourika gegründet. Dort haben die Gäste die Gelegenheit, die heimische Flora Marokkos kennenzulernen.

Abgerundet wird das Angebot vor Ort durch Workshops und Führungen, bei welchen die Gäste Informationen über den Anbau der heimischen Pflanzen bekommen. Dazu gehört beispielsweise auch die Gewürzpflanze Safran. Die Verantwortlichen sehen diesen Garten als Musterbeispiel dafür, dass Marokko auf dem besten Weg ist, einen ökologisch verantwortungsbewussten Tourismus zu entwickeln.

Nicht zuletzt sollen die Besucher die Möglichkeit haben, sich im Garten über nachhaltige Entwicklung anhand von konkreten Beispielen zu informieren. Nur unweit davon hat übrigens auch Andre Heller im Ourikatal seinen ANIMA Garden eröffnet.

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