Formel E: Marrakesch statt Hongkong

21. Oktober 2019, 14:20 Uhr

Aufgrund der anhaltenden politische Proteste in Hongkong wird die Formel-E-Meisterschaft in der aktuellen Saison nicht in der chinesischen Sonderverwaltungszone gastieren. Dafür rückt Marrakesch nach und holt die Formel E erneut nach Marokko.

Formel 1 Rennwagen
Die Formel E erneut zu Gast in Marrakesch. (Symbolbild)

Rennen der Formel E in Marrakesch 2020

Ende November startet die neue Saison der FIA-Formel-E-Meisterschaft mit zwei Rennen in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Ursprünglich sollten die Fahrer auch durch Hongkong flitzen, doch aufgrund der heftigen Proteste gegen die Regierung wird die chinesische Metropole gar nicht dabei sein. Der Slot geht dafür an Marrakesch. Bereits Anfang 2019 konnte die Königsstadt Marrakesch ihr drittes Formel-E-Rennen in drei aufeinanderfolgenden Saisons bestreiten. Der Motorsport-Weltrat bestätigte den neuen Rennkalender, der in der Saison 2020/21 wieder Hongkong beinhalten soll.

Statt Hongkong stellt China jedoch einen anderen Austragungsort für die Elektrorennautos bereit: Sanya, wo bereits im letzten Jahr ein Rennen stattfand, ist ebenfalls Teil des neuen Formel-E-Kalenders.

Weitere Änderungen betreffen den offenen Slot am 14. Dezember 2019, der ersatzlos gestrichen wurde. Dafür rückt das Rennen in der chilenischen Hauptstadt Santiago vor. Änderungen gibt es auch für das Rennen in Berlin-Tempelhof, das an einem Sonntag (21. Juni 2020) stattfindet.

Formel-E-Kalender Saison 2019/20:

  1. Riad, Saudi-Arabien: 22. November 2019
  2. Riad, Saudi-Arabien: 23. November 2019
  3. Santiago de Chile, Chile: 18. Januar 2020
  4. Mexiko-Stadt, Mexiko: 15. Februar 2020
  5. Marrakesch, Marokko: 29. Februar 2020
  6. Sanya, China: 21. März 2020
  7. Rom, Italien: 4. April 2020
  8. Paris, Frankreich: 18. April 2020
  9. Seoul, Südkorea: 3. Mai 2020
  10. Jakarta, Indonesien: 6. Juni 2020
  11. Berlin, Deutschland: 21. Juni 2020
  12. New York, USA: 11. Juli 2020
  13. London, Großbritannien: 25. Juli 2020
  14. London, Großbritannien: 26. Juli 2020

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