1-54: Messe für afrikanische Kunst fand in Marrakesch statt

2. März 2019, 11:51 Uhr

Bei der Kunstmesse „1-54“ ist der Name Programm. Ein Kontinent mit 54 Ländern – Afrika steht ganz im Fokus der besonderen Kunstmesse, die nun bereits zum zweiten Mal in Marrakesch stattfand.

Zeitgenössische afrikanische Kunst fristete international lange ein Schattendasein. In den großen Kunstmuseen war sie entweder gar nicht oder bestenfalls am Rande vertreten. Doch mit dem innerhalb der Kunstszene langsam aufflammenden Interesse für die zeitgenössische Kunst dieses nun in den Vordergrund gerückten Kontinents, wurde einigen afrikanischen Galerien auch eine Bühne geschaffen, auf der sie sich mitunter erstmals präsentieren konnten. Erstmals im Jahr 2013 in London veranstaltet, ist die Kunstmesse 1-54 den allermeisten Kunstliebhabern mittlerweile ein fester Begriff.

Seit 2015 findet sie nicht nur in London, sondern auch in New York statt. Seit dem letzten Jahr existiert auch ein Ableger auf afrikanischem Boden. Über den Veranstaltungsort Marrakesch wurden im letzten Jahr auch viele Sammler aus dem französischsprachigen Raum erreicht, was die Bekanntheit der zeitgenössischen afrikanischen Kunst noch weiter gesteigert haben dürfte.

In diesem Jahr fand die 1-54 am 24. und 25. Februar in den Räumen des Luxushotels La Mamounia statt. In bewusst kleinem Rahmen präsentierten dort achtzehn Galerien, von denen sieben aus Afrika stammen, die Werke ihrer Künstler. Bei diesen handelt es sich jedoch keineswegs um noch vollkommen Unbekannte in der Kunstszene. Ausgestellt wurden vielmehr aufstrebende oder bereits in gewissem Rahmen etablierte Künstler, die international bereits erste Aufmerksamkeit erregen konnten.

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