Tourenwagen-WM: Motorsport in Marrakesch

23. April 2015, 12:38 Uhr

Am vergangenen Wochenende waren die Augen der Motorsportfans dieser Welt mal wieder auf das schöne Marrakesch gerichtet: Denn hier fanden am 19. April im Rahmen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) die ersten Stadtrennen dieser Saison statt. Ort des Geschehens war die Strecke Circuit Moulay El Hassan, die nach dem Thronerben Marokkos benannt wurde und als extrem anspruchsvoll gilt. Die 4,5 Kilometer lange Strecke weist schließlich mehrere Schikanen sowie eine gefürchtete Haarnadel-Kurve auf, sodass die Fahrer, die mit mehr als 200 Stundenkilometern unterwegs sind, höchste Konzentration zeigen müssen und sich keine Fehler erlauben dürfen. So hat die einzige WTCC-Veranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent schon mehrere spektakuläre Unfälle gesehen, seit sie im Jahr 2009 erstmals stattfand.

Citroen feiert Fünffach-Erfolg

Favoriten für das diesjährige Rennen waren Titelverteidiger Jose-Maria Lopez sowie Sebastian Loeb, beides Citroen-Fahrer. Auch Mehdi Bennani, dem marokkanischen Lokalmatadoren, ebenfalls Citroen, wurden Außenseiterchancen eigenräumt. Und tatsächlich waren es die Fahrer der französischen Automarke, die in Marrakesch besonders abräumten: Die ersten fünf Plätze wurden am Ende von Citroen-Fahrern eingenommen, eine neue Bestmarke für das Team. Den ersten Platz konnte souverän der Favorit und Titelverteidiger Lopez einfahren, dessen Sieg während des Rennens nur selten gefährdet erschien. Auf den Plätzen dahinter folgten der Chinese Qing-Hua Ma, Sebastian Loeb, Lokalheld Bennani sowie der Rekordchampion Yvan Muller, sodass Citroen den ersten Fünffach-Sieg seiner WTCC-Geschichte feiern konnte. Doch auch Unfälle blieben an diesem Wochenende nicht aus: Besonders der Niederländer Tom Coronel hatte Pech – er wurde in beiden Rennen in Kollisionen verwickelt.

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