Die Sahara Marokkos

Sahara Wüste Der marokkanische Teil der 8,6 Millionen Quadratmeter großen Sahara wird als Westsahara bezeichnet. Die Westsahara selbst umfasst ca. 266000 km² und gehört teilweise zu Marokko, der Osten und Süden wird hingegen von der Polisario, einer Organisation, die für die Unabhängigkeit dieses Gebietes kämpft, kontrolliert.

Jedem, der an die Sahara denkt, werden wohl zuerst Bilder von weiten Sandflächen in den Sinn kommen. In Wahrheit sind lediglich 10% der Wüstenfläche von Sand bedeckt. Es sind überwiegend Kiesel- und Geröllwüsten.
Man findet jedoch, entgegen der meisten Vorurteile, recht viele an die extremen Verhältnisse angepasste Tierarten. Als einige Beispiele seien die Wüstenspringmaus, der Wüstenfuchs und die Dornschwanzagame genannt, die alle unterschiedliche Strategien entwickelt haben, um in dem heißen und trockenen Klima zu überleben.

Für jeden Marokko-Urlauber sollte eine Wüstentour unbedingt bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden. Man hat nicht das komplette Marokko gesehen, wenn man einen so großen Teil des Landes einfach außen vor lässt.
Es gibt verschiedene Angebote, um die Wüste zu erkunden. Man kann sich entweder selbst einen Wagen mieten und sich allein auf den Weg begeben oder man kann geführte Touren buchen. Allein sollte man sich allerdings nur auf den Weg machen, wenn man über einen guten Orientierungssinn verfügt.

Es bieten sich aber auch viele unterschiedliche Touren an. Bei ihnen muss man sich keine Sorgen über die Orientierung machen, da erfahrene Guides die Führung übernehmen. Es gibt zahlreiche verschiedene Tourangebote, man kann sich zwischen Fahrten im Landrover oder Ausflügen auf dem Rücken eines Dromedars entscheiden. Natürlich gibt es auch Kombinationen aus beidem. Auch die Länge der Tour ist ganz individuell wählbar. Ob es nun ein Tagesausflug sein soll oder ob man ganz traditionell in einem Nomadenzelt übernachten möchte, es stehen alle Möglichkeiten offen.

Wer sich für eine Dromedar-Reise entscheidet, muss zuerst einmal das Auf- und Absteigen üben. Wenn dieses Hindernis überwunden ist, kann das große Abenteuer beginnen. Die Reisegruppen sind meist recht klein, sodass man sich einen guten Eindruck von der Leere und Einsamkeit der Sahara machen kann und die Spuren der Zivilisation schnell hinter sich lässt. Erst dann lernt man das wahre Marokko kennen: Die Ruhe und Abgeschiedenheit wird sich ebenso ins Gedächtnis einprägen wie die Begegnung mit einer Nomadenfamilie oder die faszinierenden Dünenformen, die sich ständig im Wandel befinden.

Wenn man nach so einem Ausflug wieder in den hektischen Alltag zurückkehrt, weiß man die Stille der Wüste erst richtig zu schätzen und erinnert sich besonders gern an einen wundervollen Urlaub zurück.

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