Tourismus in Marrakesch

Marokko erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit – sowohl bei Trendsettern als auch bei Kulturinteressierten. Der Tourismus hilft auch den Bewohnern des Landes, denn mittlerweile konnten in viele abgelegene Gebiete, die früher nur über eine Piste zu erreichen waren, asphaltierte Straßen gebaut werden. Dies eröffnet Interessierten, neue Wege, um das Land auf eigene Faust zu entdecken.

Die Urlaubsklassiker sind sicherlich die Königsstädte Marrakesch, Fès, Meknès und Rabat, die eine schöne Anregung für eine Rundreise sind. Mit einem straffen Zeitplan lassen sie sich innerhalb von einer Woche erkunden. Wer mehr Zeit investiert, kann sich die Ruinen der ehemaligen römischen Stadt Volubilis ansehen, die mit einem antiken Mosaik beeindruckt. Neben den beiden Städten Essaouira und Agadir, die an der Küste liegen, zählt auch eine Kameltour zu den absoluten Highlights einer Marokkoreise. Ein guter Ausgangspunkt ist Errachidia, von dort aus wird man mit der Karawane durch die Sanddünen geführt. Etwas weiter südlich liegen M’Hamid und Zagora, wo viele Touren mit Kamelen oder auch Quadbikes angeboten werden.

Wer dabei die Bewohner des Landes und auch die Umwelt unterstützen möchte, verzichtet auf Pauschalreisen oder große Hotels internationaler Ketten. Man kann Unterkünfte und Touren entweder vor Ort bei Einheimischen buchen oder sich an einen der Anbieter für nachhaltigen Tourismus in Marokko wenden, die sehr schöne Touren im Programm haben. Diese arbeiten mit marokkanischen Führern zusammen, die ihr Land gut kennen und Touristen so sehr viel mehr zeigen können.

Ein Visum ist für Staatsbürger Österreichs, der Schweiz und Deutschlands zur Einreise nicht nötig, aber sie brauchen einen Reisepass, der noch 6 Monate gültig ist. Bei der Planung der Finanzen ist zu beachten, dass der Dirham, Marokkos Währung, weder importiert noch außer Landes gebracht werden darf. Am besten hebt man vor Ort Geld ab oder nimmt Travellerschecks mit. Spezielle Impfungen sind nicht notwendig, aber Hepatitis A und DTP werden angeraten. Man sollte sich darauf einstellen, dass die hygienischen Standards mit denen Mitteleuropas nicht zu vergleichen sind. Auch wenn manche Quellen anderes behaupten, sollte man kein Wasser aus der Leitung trinken und auch bei Eiswürfeln oder Salaten vorsichtig sein. Besser ist es, nur gegarte Speisen zu verzehren.

Da es sich um ein muslimisches Land handelt, kann man mehrmals täglich den Ruf des Muezzins von den Türmen der zahlreichen Moscheen erklingen hören. Dies bereitet eine ganz besondere Atmosphäre, jedoch sollte man sich gerade bei der Kleidung den Sitten der islamischen Bevölkerung anpassen. Kurze Röcke sowie weite Ausschnitte sollten absolut tabu sein.

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