Sprachreisen in Marokko

Wer sich für Sprachreisen oder eine Sprachschule in Marokko interessiert, sollte die ersten Nachforschungen in Internet anstellen. Hier kann man sich in aller Ruhe über die verschiedenen Angebot informieren. Zuerst muss man sich darüber klar sein, wie viel Geld man investieren kann, wie lange die Sprachreise nach Marokko dauern soll, welche Unterkunft man bevorzugt und ob ein normaler Sprachkurs, ein Intensivkurs oder Einzelstunden gewählt werden sollen. Die Angebote sehen meist wie folgt aus: Die normale Stundenzahl in Gruppen liegt bei 4 oder 5 Stunden Arabisch-Unterricht pro Tag. Bei den sogenannten Intensivkursen erhöht sich die Stundenzahl auf 6 bis 8 Stunden Unterricht täglich. Auch Einzelunterricht kann gewählt werden. Die Preise sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Zu den Preisen kann generell gesagt werden, dass Einzelstunden etwa das Doppelte von Gruppenunterricht kosten. Bekannte Firmen sind wohl etwas teurer, können aber meist unbesorgt gebucht werden. Sie versprechen einen reibungslosen Ablauf vom ersten Kontakt an, sowie eine gute Betreuung am Schulort, Transfer, Einstufungstests etc. Das heißt, man steht den Schülern auch bei Problemen vor Ort zur Verfügung. Es kann immer einmal vorkommen, dass es Probleme mit der Unterkunft oder der Gastfamilie gibt, daß ein Krankheitsfall auftritt oder eine andere Kleinigkeit schief läuft. Eine vertrauenswürdige Firma stellt normalerweise eine Infomappe zur Verfügung oder schickt zumindest erforderliche Daten und weiteres Material per E-Mail an den Kunden. Ebenso wird eine gute Sprachreisen-Firma über Einreisebestimmungen und Landesgewohnheiten informieren. Einige Firmen bieten Sprachreisen erst ab 18 Jahren und ab einer Kursdauer von 2 Wochen an.

Der Großteil der Sprachschulen in Marokko befindet sich in der Hauptstadt Rabat. Marokko bietet viel Abwechslung: Wüste, Atlasgebirge, Ebenen und Wälder. Oft wird Französisch gesprochen, meist aber Arabisch. Zeit für Ausflüge sollte man sich nehmen, um die arabische Kultur kennenzulernen. Sie ist voller Duft und farbenreich. Couscous, Tee, Teppiche, Leder, Moscheen…die Liste ist endlos.

Dennoch sollte man sich an einige Empfehlungen halten: Nicht zu entblößt herumlaufen (das gilt besonders für Frauen). Das Trinken von Alkohol ist in islamischen Ländern in der Öffentlichkeit nicht gestattet.

Deutsche Staatsangehörige dürfen bis zu 90 Tage visumsfrei einreisen, wobei der Reisepass über das Einreisedatum hinaus noch 6 Monate gültig sein muss. Das Auswärtige Amt empfiehlt eine TPD- und Hepatitis A-Impfung. Es können Durchfälle, Dengue-Fieber oder Malaria auftreten. Die Botschaft rät von Fahrten in die Westsahara ab und weist darauf hin, religiöse Plätze zu achten. Rauschgift sollte selbstverständlich ebenfalls vermieden werden. Bei der Ausreise mit Souvenirs sollten Sie beachten, dass exotische Tier- und Pflanzenarten unter Schutz stehen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Bonn informiert über Austauschprogramme für Auszubildende. Die Vereinigung ICZE Schweiz Volunteer bietet Programme mit Sozialeinsatz, Praktikum und Sprachkurs in Marokko an und die Deutsche Botschaft in Rabat gibt Auskunft über Stipendien in Marokko. Die besten Ausländerprogramme und Stipendien sind aufgelistet bei TUMexchange (Technische Universität München).

Eines ist jedoch sicher: das orientalische Marokko wird den Urlauber verzaubern.

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