Marrakesch sieht sich als „Monaco der WTCC“

3. September 2014, 9:06 Uhr

Rennfahren in Marokkos berühmter Stadt Marrakesch ist Exotik pur. Denn die Kulisse am Rande der „Roten Stadt“, von wo aus man auch die schneebedeckten Gipfel des Atlas-Gebirges sehen kann, das gibt es nicht sehr oft im Kalender der WTCC, die hier alljährlich einen Wettbewerb austragen lässt. Die Ausrichter des Rennens in Marrakesch sind mittlerweile sogar der Ansicht, dass das Rennen in ihrer Stadt schon nach nur fünf Ausgaben einen gewissen Kultstatus erreicht hat und anderen Strecken der Welt den Rang abgelaufen hat. Allerdings lässt die Streckenplanung des Stadtkurses noch sehr zu wünschen übrig. Die langen Geraden, scharfen Schikanen und dicht gedrängten Mauern machden den Kurs bei vielen Fahrern unbeliebt.

In der Vergangenheit gab es viel Chaos

So sehr die Fahrer und Teams den Ausflug in den Orient nach Marrakesch auch schätzen, so ungern nehmen sie das Rennen auf dem Circuit Moulay el Hassan in Angriff. Und das hat seine guten Gründe, denn Viele erinnern sich noch mit Schüttelfrost an das Chaos-Rennwochenende in 2010, als das Safety-Car den Rennfahrern die Show stahl und das Rennen länger anführte als die Teams selbst.
„Das Interesse an unserer Veranstaltung war von Anfang an sehr gross. Und innerhalb weniger Jahre sind wir zum Monaco der WTCC geworden“, so Rennchef Aly Horma in gewohnt selbstbewusster Manier. „Wir haben anderen Rennstrecken den Rang abgelaufen, was die mediale Aufmerksamkeit betrifft.“

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