Kunst-Biennale in Marrakesch

29. Februar 2012, 16:59 Uhr

Am Mittwoch den 29.02.2012 startet die vierte Kunst-Biennale in Marrakesch, dabei sind 37 internationalen Künstler mit prachtvollen Ausstellungsstücken. Davon sind fünf aus Berlin und lassen sich vom spirituellen Ort Marrakesch inspirieren. Gearbeitet wird mit landestypischen Materialien, Orte wie die alte Königsstadt leiten zu grandiosen Kunststücken. Frank Barkow (54) und Regine Leibinger (48) arbeiten beispielsweise mit Baumwolle aus den Basaren der Innenstadt und bauen daraus Pyramiden ähnliche transparenten Zelten. Um dem Kunstwerk Ausdruck zu verleihen runden die Moschee-Ruine aus Marrakesch die ganze Sache ab, zu dem Thema was Sie dabei so inspiriert äußerten sie sich mit: „Das traditionelle marokkanische Weben auf einem Webstuhl aus Holzrahmen.“

Andere Künstler wie Jürgen Mayer H. (41) faszinierte eher überdimensionale Satellitenschüsseln, welche aus der alten Oper in Marrakesch stammen. Das Kunstwerk trägt den Namen „Sattellight“, und wirft ein Lichtbild aus arabischen Zahlen an die Wand, Jürgens Intention ist: „Besucher können mit ihren Schatten das Kunstlicht beeinflussen und so ihre ganz eigenen Bilder werfen.“ Auf der Kunstmesse kommen elegante Ideen zu Stande sowie faszinierende Kunstwerke, außerdem können die Künstler neue Erfahrungen und Inspirationen sammeln.

Sinta Werner (34) wurde eher von den Sanddünen und der Wüste mitgerissen, so will ein Werk mit gelben Streifen, welche den Sand interpretieren sollen, herstellen. Selber äußert sie sich sehr überrascht von Ihrem Werk mit: „Das sieht aus wie eine Wüste in einem dunklen Parkhaus.“ Ein Berliner Künstler Felix Kiessling (31), lernte bei dem weltberühmten Künstler Olafur Eliasson und las sich von dem Marokkanischen Lehm-Beton beeindrucken. So kam es zu einem fantastischem Werk, welches kleine Planeten aus Lehm und Beton zeigt. Getragen werden diese von einem Haar-dünnen Draht und schwebt abgedunkelten Raum. Ausdrücken soll das Werk, dass unsere Welt im wahrsten Sinne des Wortes am seidenen Faden hängt.

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